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Jantar - guter Stein, heiliger Stein, Gold des Nordens, Gold der Ostsee - Bernstein trägt zahlreiche Namen. In früheren Zeiten glaubte man, dass Bernstein durch die Berührung der Sonnenstrahlen mit dem Meer entstanden ist. Im alten Griechenland war Bernstein um ca. 1600 v. Chr. besonders wertvoll. Hier glaubte man, dass es sich um ins Wasser gefallene Tränen von Nymphen handelte. Das alte griechische Wort für Bernstein war Elektron (aus der Sonne entstanden).
„Kügelchen gelb wie die Sonne” - so besang sie selbst Homer.
Bernstein hat auch viele Farben: je nach seinem Alter schimmert er mit allen Farben von beinahe Weiß, über alle Schattierungen des Gelbs und Oranges, bis zum dunklen, fast Kirschrot. Seit Jahrhunderten erweckte der Bernstein Bewunderung und Interesse. Dank seiner Schönheit, angenehmem Geruch und relativ leichter Bearbeitungsweise wurde er immer als Stein zur Verschönerung verwendet.
Es wurden dem Bernstein auch magische Kraft, sowie Heileigenschaften zugeschrieben. In der Vergangenheit wurden aus Bernstein hoch geschätzte Amulette angefertigt, heutzutage findet er in der Kosmetikindustrie und in Hausapotheken Anwendung. Das höchste Interesse erweckten seit Jahrhunderten die Klümpchen Bernstein, in denen eingeschlossene Lebewesen - in das Harz eingebettete Insekten und Pflanzenreste erhalten blieben, Lebensspuren von vor Millionen Jahren.
Weitere Informationen zum Thema Bernstein: http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein
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